Scharf und gesund, die zweite

Wie man die scharfen Chillis haltbar machen kann, haben wir euch hier ja bereits beschrieben. Und da nun wieder Winter ist und die getrockneten Chilis verarbeitet werden sollten, haben wir aktuell viel an unserem Chilipulver herum getüftelt. Ziel war es, ein sehr scharfes und gleichzeitig sehr geschmacksintensives Pulver zu kreieren.

Etwas das sehr scharf ist, braucht auch extrem viel Geschmack, da nur kleine Portionen verwendet werden. Die Ideale Mischung haben wir nun in folgenden Sorten gefunden:

  • Die „Sackscharfe“ Chilli von der Samengärtnerei Zollinger sorgt für die richtige Schärfe. Diese kleinen Pepperocinis haben es in sich und mit nur wenig Früchten erreicht man eine gute Schärfe.
  • Die altbekannte Habanero darf natürlich auch nicht fehelen. Die kleine, orange Chilli mit dem saftigen Fleisch und dem einmaligen Geschmack, sorgt für die richtigen Aromen und die angemessene Schärfe.
  • Dazu den Klassiker Cayenne. Diese gibt es in zwei Formen. Einmal als dickfleischige und weniger scharfe Chili und die langen, dünnen und tiefroten scharfen . In unserem Garten wachsen die scharfen, da wir diese auch geschmacklich etwas interessanter finden.
  • Ein anderer Klassiker ist die Glockenchili. Diese sehr wüchsige Chilipflanze, mit ihren glockenförmigen Früchten, ist zwar nicht ganz so scharf, sorgt aber mit ihrem äusserst feinen Geschmack für die richtigen Gaumenfreude.

Die Herstellung ist denkbar einfach. Alle getrockneten Chilis sehr fein zerkleinern. Dann einmal sieben, gut mischen und luftdicht verpacken. Die fertige Mischung könnt ihr aber auch bei uns am Selbstbedienungstsand kaufen.