Gemüse stellt sich vor: Sigaretta di Bergamo

Über die Peperoncini „Sigaretta di Bergamo“:

Die aus der Region Bergamo stammende Sorte, wird bei uns in der Schweiz vom Samenproduzenten Zollinger gehegt und gepflegt. Jedes Jahr pflanzen wir diese aussergewöhnliche Sorte bei uns an und möchten sie nicht vermissen.
Geschmacklich erinnert sie an eine Chili, doch ihr fehlt die Schärfe. In Essig eingelegt wird sie dadurch zum idealen Kandidaten für Sandwiches, Salate, Saucen und und und. Auch roh, am besten noch im grünen Zustand, ist sie ein Leckerbissen.

Anbautips:

Die Anzucht erfolgt schon früh im Jahr im Haus. Anfangs wächst die Pflanze langsam, wird dann aber nach dem Auspflanzen innert kürzester Zeit zu einem bis zu 60 cm grossen Busch. Die feinen Äste sind dann auch schon schnell voll behangen mit Früchten und sollten regelmässig aufgebunden werden .

Die Frucht selber ist lang und „verbogen“. Sie kann noch grün oder etwas später im roten reifen Zustand geerntet werden.

Viel Kompost oder Mist, regelmässig Jauche, viel Sonne und vor allem Wärme braucht die Sigaretta genauso wie jede andere Paprika- oder Chilisorte. Aber sie verträgt unser Klima besser als die meisten und kann daher auch im Freiland angebaut werden.

Wie verwendet man die Sigaretta di Bergamo:

Am liebsten mögen wir sie eingelegt in Essig. So bleibt sie den ganzen Winter über haltbar und verfeinert Salate und Saucen auch dann, wenn längst keine sonnengereiften Früchte mehr geerntet werden können.
Ansonsten lässt sie sich wie jede andere Paprika verwenden.