Gemüse stellt sich vor: Pastinake

Über die Pastinaken:

Aus der Familie der Doldenblütler stammt diese sehr süsse weisse Rübe. Bis zum 18 Jahrhundert war sie in Europa sehr beliebt, wurde dann aber von den Kartoffeln und den Karotten verdrängt. Der Vitamin C Gehalt der Pastinake ist aber um einiges höher als bei den Karotten und er ist genauso vielseitig  einsetzbar wie diese. Mittlerweile hat diese Wintergemüse auch wieder seinen verdienten Platz in unseren Küchen erhalten und bereichert die Auswahl an saisonalem Gemüse von September bis ca. ende Februar.

Anbautips:

Wer die Pastinaken früh ernten möchte und sie frisch verkocht, der sollte so früh wie möglich aussäen. Sie keimen dann schneller und es kann bereits ab September geerntet werden. Allerdings sind im Juni ausgesäte Pastinaken länger lagerbar, brauchen dann zum Start aber regelmässig Wasser.

Wer die Samen mit Radieschen und/oder Salat mischt und relativ dicht aussät, hat den Vorteil, dass die Reihen schnell erkennbar sind. Denn die Pastinaken brauchen relative lange bis sie keimen und sollten unkrautfrei gehalten werden. Die Salate oder Radischen können dann geerntet werden, bevor die Pastinaken den Platz benötigen.

Was kocht man mit Pastinaken:

Es gibt unzählige Rezepte im Internet und in guten Kochbüchern. Wir lieben die Pastiken zusammen mit anderem Wurzelgemüsse, etwas Raps- oder Olivenöl und Knoblauch als einfaches Backofengemüse. Aber auch eine Pastinaken- Rahm Suppe bringt immer wieder Wärme in den Winter.