Über unsere Broccoli und Blumenkohlsorten:
Eigentlich brauchen weder Broccoli noch Blumenkohl eine Vorstellung. Aber was im Supermarkt Standart ist, ist längst nicht alles was diese Kultur zu bieten hat.
Sprossenbroccoli und violetter Blumenkohl gehören bei mir seit einiger Zeit fix in die Anbauplanung.
Besonders der Sprossenbroccoli hat es mir sehr angetan. Er wird erst im späten Sommer angezogen und steht dann den ganzen Winter über im Garten. Und schon im frühen Frühling spriessen dann die ersten kleinen Broccoliblumen. In schönem violett sind sie zwar viel kleiner als die bekannten Broccoliblumen, aber dafür umso zahlreicher. Auch wird pro Pflanze mehrmals geerntet, da die Triebe schnell nachwachsen und neue Blumen produzieren.
Den Blumenkohl gibt es bei mir im selben schönen violett, im altbekannten weiss und neuerdings auch in grün. Geschmacklich sind sie alle sehr ähnlich und alle sind wunderbar zart.
Anbautips:
Broccoli und Blumenkohlkulturen wachsen relativ schnell und können vom Frühling bis in den Herbst hinein in verschiedenen Sätzen angebaut werden. So ergibt sich eine lange Erntezeit und bei den vielen vorhandenen Sorten auch eine wunderbare Abwechslung.
Etwas Kompost und eine gute Portion Schafswolle muss sein. Denn wie alle Kohlsorten brauchen auch diese Pflanzen einen Nährstoffreichen Boden. Regelmässiges hacken muss sein und ab Juni gehört dann auch ein Kulturschutznetz dazu.
Wie verwendet man den Blumenkohl und den Broccoli:
Es gibt wenig wo Blumenkohl oder Broccoli nicht dazu passt. Aber aus dem Broccoli lässt sich ein wunderbares Backofengemüse zaubern. Dazu muss mann die Blume in kleine längliche Stücke teilen, sie mit Olivenöl bestreichen und dann ab in den Backofen. Und ja nicht zu früh rausnehmen. Die Spitzen müssen schwarz sein, dann schmeckt er so richtig gut.






